
.. kann man heutzutage auch Freude haben, wenn man einfach das tut, was man so liebt und sich nicht von paranoiden Ängsten leiten lässt…??

Man kann dies nur tun, wenn man selbst eben keine(n) fremden Führer braucht, der einem ständig ins Ohr flüstetert: „Tu DAS nicht, das ist gefährlich, tu JENES nicht, es ist unverantwortlich, halte dich an alle Regeln, sie wollen nur unser aller Bestes..“ usw.
Ich bin kein gläubiger Christ, aber ich bin mir sicher, Jesus hätte dieser gekünstelte Druck, die versuchte Gleichmacherei und dieses politische und mediale Nichts dieser Tage überaus geärgert, Martin Luther hätte wahrscheinlich drauf gepfiffen und Elon Musk tut es eben gerade..
Was nun eint diese so unterschiedlichen Personen ?
Ganz einfach,.. Mut, .. und sie waren bzw. sind in dieser jeweils etwas komplizierten Zeit nicht allein… Nein, es gibt auch heute Viele, die, nur weil sie nicht ‚ linientreu‘ sind, diskreditiert, denunziert, bedroht und maultot gemacht werden… und das ist schade für uns Alle!
Nun könnte man meinen, ..was hat dies mit diesem Blog zu tun.. ? Ich glaube, .. vielleicht nicht viel, ..aber vielleicht auch alles…,wenn sich immer mehr Leute finden, die aus welchen Gründen auch immer unter dem, seit der Geburt andauernden täglichen ‚ Todesrisiko‘ den Mut, die Leichtigkeit und die Liebe zu einem freudvollen Leben zurückfinden. Wir haben und wollen unsere Kultur (und damit meine ich keine bevormundete oder politisch ausgerichtete..) behalten und ebenso die Errungenschaften der 1989 erlangten Freiheit.
..Gelingt uns das nicht, wird es in höchst absehbarer Zeit keine Reisen wie diese oder ähnliche mehr geben, denn nach Corona kommt Carina, Manfred, Torro oder sonstwer.. Hurricans, Bakterien, Viren, Stürme, Hochwasser …unser Leben wird alltäglich bedroht!…
… und dies ist der folgende kleine sowie persönlich- ( noch) freie Beitrag hierzu..:
06.08.2020 .. bei wieder einmal höchsten Temperaturen fahren wir gen Rostock..und diesmal bei schönstem Wetter auf der Tom Sawyer nach Trelleborg. Die Fähre ist halb gefüllt und es werden in Rostock übliche Hygienewarnungen durchgesagt…z.B. ‚ Bitte ganz oft die Hände waschen!“




..doch bereits 00.30 war das Händewaschwasser in einer Toilette alle🤔
..alle waren auch jegliche weiteren (Ver)Warnungen der nördlichen Länder Schweden und Norwegen.., die wie selbstverständlich und gelassen mit der Situation umgehen. Die letzte Maske sah ich auf der Fähre an einem der wenigen mitreisenden Deutschen … frei nach C.G. Jung..vor seiner sozialen Maske..



07.08…pünktlich legt die Fähre in Schweden an und wir fuhren in einem Stück bis an die norwegische Grenze.
Allerdings hatten wir uns dieses Mal vorgenommen, den Eingang zum Verzollen zu benutzen, da wir mit strengeren Kontrollen rechnen mussten, und ja unseren Collierüden Mo dabeihatten, mit dem wir keinen Ärger riskieren wollten.
Gesagt, getan.. wir waren das einzige Fahrzeug, das auf dieser Spur fuhr.Die Autos neben uns, mit eigentlich freier Fahrt, wurden ebenfalls alle herausgewunken… Ein junger, blonder und vor allem freundlicher Zöllner fragte uns, warum wir auf der Spur sind. Ich wedelte mit dem EU- Hundepass und meinte nur “ Our pet“ .. Nach Rücksprache mit seinem Chef führte er uns ganz geschwind an dem, auf ‚ freie Fahrt‘ lautenden Streifen mit rückstauenden Autos vorbei und wünschte uns einen wunderschönen Aufenthalt in Norwegen. So hatten wir höchst intuitiv viel Zeit gespart..




08.08…wir verlassen auf rund 1000 Höhenmetern die Telemarkregion.. und sehen eine Menge Schnee..






..hier wollen wir auf der Rücktour noch einmal paddeln..



Der Tunnel Richtung Odda ist wegen Bauarbeiten gesperrt. So klettern wir die Passstraße bis auf rund 1250 m Höhe…Auch eine schöne, da einzigartige Erfahrung..


Die Ortschaft Odda ist die heimliche Hauptstadt von Hardanger und liegt am inneren Ende des Sørfjords, eines sich tief in die 1200–1300 m hohe Bergwelt einschneidenden Seitenarms des Hardangerfjords, eingerahmt vom Folgefonna-Gletscher und den steilen Berghängen der Hardangervidda.




Dann geht‘ s ab durch den fast 12 km langen Folgefonna Tunnel, der einröhrig ist. Auch hier ist Norwegen völlig entspannt…, wenn ich da an unseren 4 km langen 2- röhrigen Minitunnel durch die Königshainer Berge denke..
Es erwartet uns im Nationalpark .. grauer Himmel und Regen..


Der Nationalpark erstreckt sich, mit wenigen Ausnahmen, über den gesamten Gletscher und die sich darum befindende Landschaft, da beide Teile eine charakteristische Gletscherflora und -geologie aufweisen.
Westlich des Parks liegt der Sildafjorden und die Reichsstraße 48, östlich der Sørfjorden und die Reichsstraßen 13 und 550. Im Süden verläuft die Haukelivegen. Der Folgefonntunnel unterquert den Gletscher und führt durch Teile des Nationalparks.
Wir fahren am Gletscher vorbei und finden nahe unseres ersten Zielortes das perfekte Basis-Camp.


09.08.: Azurblauer Himmel und satte 23°C ..whow..



Wir finden im kleinen Örtchen Matre eine nette Frau, bei der wir das Auto abstellen dürfen und beginnen die Boote zu bepacken..




Bereits nach ca. 10 km sind wir am Zielort für die nächsten Tage angelangt..




Wir errichten unser Lager und müssen erst einmal ins, mit ca. 15 °C, ziemlich frische Wasser..



Ein wunderschöner Tag geht zu Ende. Wir sind endlich in der absoluten Stille gelandet, die nur ein kleiner Wasserfall mit seinem fernen Rauschen durchbricht. Die ersten Delfine haben uns auch bereits begrüßt… Was kann es Schöneres geben, als die Natur, zu der auch wir als ganz kleiner Teil gehören..

Schlaft gut!

10.08. Ein überaus heißer Tag für diese Region empfängt uns mit fast wolkenlosem Himmel.. Wir haben unsere liebe Not, den Sonnenbrand zu verhindern. Dabei verweisen die ca. 600m höheren Schneereste auf einen nicht allzu fernen Wintereinbruch..

Schließlich müssen wir zur Mittagszeit in den Schatten flüchten, gedenken jedoch der über 30° C derzeit in der Heimat.




Es ist bereits der 2. Tag ohne Regen…🤔..sonderbar..
..und weiter geht‘ s mit dem Sommerwetter




12./13.08. ..der Sommer wird mir hier langsam unheimlich.. Heute sollte es etwas regnen… uh, es waren 3 Tropfen.. Wir pflegen unseren Sonnenbrand..




..und Danny hat auf einer Wanderung wieder einen Fußball für Mo gefunden… Mo ist glücklich🙂



14./15.08. langsam gehen unsere wunderschönen Tage hier am Matrefjord mit bestem Wetter dem Ende entgegen. Wir genießen die südländischen Temperaturen, das kühle Wasser des Fjords und die wundervolle Aussicht auf die, noch immer mit Schneeresten gesprenkelten, über 1000m hoch in den Himmel reichenden Berge direkt am Fjord.



Eine Wanderung im Tal des Blåelvi-Flusses zeigt uns, wie wenig Wasser in diesem Jahr vorhanden ist. Das Einzige kommt vom Folgefonna Gletscher, den wir übermorgen besuchen werden. ..und davon müssen wir sogar noch unser Trinkwasser abzweigen..





..und wieder neigt sich ein wunderschöner und heißer Tag dem Ende entgegen. Wir waren heute insgesamt 5- 6 x baden. In der Ferne schreit ein Käutzchen und wir gehen recht zeitig aufgrund der vielen Mücken ins Zelt..



16.08. Der letzte Tag hier am Fjord.. Noch einmal fangen wir Fische für eine leckere Suppe und zum Räuchern..Danke Poseidon..



17.08. Auf geht‘ s..wir kühlen uns nochmals ab.. und bye bye schönes Camp




Nun heißt es wieder umpacken..


Schnell erklimmen wir die ca. 900 Höhenmeter zum Insta Mosevatnet.
Auch hier erwartet uns neben Schneeresten sonniges Wetter.. und kein Internet..



17.- 19. August..lasst Bilder sprechen..










Die Berge ringsum erheben sich auf nahe 1400 m.. Auch Skigebiete sind dabei..

Dann endlich,.. Paddeltour zum Gletscher









Der Gletscher scheint im Vergleich zum letzten Jahr an dieser Stelle ein wenig geschrumpft zu sein…, aber es gibt ja keinen Klimawandel, sagen die “ Mach- Weiter- So- Menschen“..
Der höchste Punkt des Folgefonna- Nationalparks ist die Folgefonni mit 1662 m, umgeben vom Eis des Gletschers.













Der 19.08. ist bis zum Mittag komplett verregnet…der erste in diesem Urlaub..

Der Abendspaziergang entschädigt jedoch..




20.08. Nun heißt es wieder Abschied nehmen.. unser Weg führt uns auf der E 134 über Rosendal, Sunndal, das tatsächlich sonnig ist, da sich 2 Täler kreuzen, durch den Folgefonna Tunnel (mit absolutem GPS- und Handyempfang) durch Roldal und dann in die Nähe des Hardangervidda- Nationalparks, den wir ja bereits von unserer Tour aus dem Jahr 2017 (.. s. Blog) kennen. Trotz angekündigtem Regen setzen wir in den ca. 950 m hohen Ståvatn ein, den höchsten See, den ich bislang bepaddelt habe.


..so landen wir alsbald an und bauen unser nächstes Lager gegen Regen und Wind..





..um uns die Berge sind bis zu 1700 m hoch…
Der Hardangervidda-Nationalpark (norwegisch Hardangervidda nasjonalpark) ist mit 3.422 km² der größte Nationalpark Norwegens. Er gehört zu den Provinzen Vestland, Vestfold og Telemark und Viken und umgrenzt das Hardangervidda-Hochplateau, das die größte Hochebene Europas ist. Der Name Hardangervidda kommt von der Provinz Hardanger und dem norwegischen Wort vidde, was Hochplateau bedeutet.
Der Park wurde 1981 gegründet und ist heute ein beliebtes Gebiet zum Wandern, Klettern, Angeln und Skilanglaufen. Der Norwegische Wanderverein unterhält im ganzen Park zahlreiche Wege und Selbstversorgerhütten. Die Bergenbahn und die Reichsstraße 7 führen durch den Park.
Der Hardangervidda weist eine beachtliche Anzahl an arktischen Tieren und Pflanzen auf. Die im Park lebenden Bergrentierherden gehören zu den größten weltweit.
Wie auch in anderen Nationalparks in Norwegen, fand man im gesamten Park zahlreiche prähistorische Relikte der Rentierjagd.

Im Gegensatz zu z. B. deutschen Nationalparks kann man sich hier frei bewegen, zelten und auch ein Feuer ist gestattet. Leider ist hier aber auf Grund der Höhe kein Baum mehr anzutreffen und somit auch kein Feuerholz..
21.08. tief hängende dunkle Wolken und eine kräftige Briese begrüßen uns und laden zu einer kleinen Wanderung ein..



Die einheimische Flora begeistert..




..dann setzt heftiger Regen ein und begleitet uns von ca. 1150 Höhenmetern zurück zu dem Camp.


22.-24.08.2020 Es sind die angekündigten 3 Regentage, die wir hier in fast 1000 m aussitzen müssen. Die Temperarur geht am 23.08. gen 0 ° C.




24.08.2020 auf geht‘ s zu einer kleinen Seerundfahrt und danach Richtung Heimat..






Wir beschließen den Tag ca. 700 m tiefer..




26.08. nun haben wir es ins geliebte Schweden geschafft..







27.08.2020 ..die Fahrt nach Trelleborg verläuft planmäßig..
Die Fähre Huckleberry Finn läuft im Hafen gerade ein…


Es war ein wunderbarer und ruhiger Urlaub, in dem wir rund 3000 Auto- und einige Hundert Fährkilometer zurücklegten. Wir hatten von Allem etwas, Sonne, glasklares Fjordwasser, frisches Gletscherquell, Regen, Sturm und Temperaturen von reichlich 0°C- Mitte 20°.
Das Beste: wir hatten wohl neben uns lediglich mit ca. 10 Menschen überhaupt gesprochen, also himmlische Ruhe in dieser bewegten Zeit.
..und damit bin ich wieder am Anfang meines Beitrages. Hier kann ich nur nochmals Emanuel Kant sprechen lassen:
„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“
Hinzugefügt sei noch ein Link zu einem Song :
Dies alles in Anbetracht der Diffamierungen durch im Wesentlichen gleichgeschaltete Medien und der Regierung sowie des unglaublichen Demonstrationsverbotes am 29.08.2020 in Berlin.. Sie werden auch weiterhin lügen, dass sich die Balken biegen. Wer ihnen Glauben schenkt, wird zum Mitwisser, wie bereits vorgenannt …
DIE PANDEMIE DER ANGST MUSS BESIEGT WERDEN! Du kannst es auch!

Danke, dass ihr mir in diesen, etwas anderen Urlaub gefolgt seid.

Tolle Bilder!
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