Niemals, und ich sage es aus meinem tiefsten Herzen, niemals folgen wir dem Trend und der Masse.., weder in Politik, dem sog. ‚ Lifestyle‘ oder immer wieder ‚ erforderlichen ‚ Anpassungen‘, denen wir uns stets unterwerfen sollen. Heißt im Klartext..“ ihr müsst“, “ ihr solltet“ oder “ man macht“ , ..gibt‘ s für uns nicht.., schon gar nicht im Urlaub.
Also, wir suchen Länder, die noch einen Charme der Freiheit versprühen,..ja auch mal ein Campingplatz kann sein, jedoch sind wir schon ‚ groß‘ ..und unser Luxus ist das Freie und die Weite.
Also mal nach 2 Jahren sehen, was diesbezüglich der Balkan noch zu bieten hat.
Die Idee entstand im letzten Jahr an einem lodernden Winterlagerfeuer mit unserem Freund Rudi und den lebenden Erinnerungen von vor 24 Monaten…
Diesmal soll allerdings der Weg über Polen, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Nordmazedoien nach Albanien und Montenego führen.. Also, ein kleiner, interessanter Umweg nur..
Erinnerungen werden wach.. Bulgarienurlaub 1984, also 42 Jahre früher, mit dem Motorrad TS 250. Tief in der Krise des Sozialismus gab es lediglich einen Tankgutschein über 30l vor Anreise. In Rumänien standen abgestellte Autos und warteten auf 1x wöchentliches Benzin an den Tankstellen..
Tja, wir konnten auf der Hintour nur den kurzen Weg über Arad nehmen nach Kamtschija, da die Vermutung stimmte:.. 30 l Gutschein… 16 l tanken… Rest war futsch,..bzw. in den Händen des rumänischen Tankwarts gelandet. Der kurze Weg über Arad garantierte… erstmal kein Tanken in Rumänien..
Alles längst verflogen, wie auch der rumänische Staatschef Nicolae Ceaușescu,der Schiffchenträger, der den sog. Sozialismus dann nicht überlebte..
Die Örtlichkeiten stimmen noch… Dunakiliti in Ungarn, nach ca. 440 km war schon 3 Mal ein Zwischenziel, zuletzt 2019 auf unserer Vjosakajaktour.
03. September
7.30 Uhr war der Start geplant; 8.30 Uhr ist‘ s geworden..
Die Crew besteht aus Lola, Danny, unseren 2 Collies und mir


Tschechien befahren wir nur über Nebenstraßen, .. zu kompliziert ist das Mautsystem über 3,5 t.. Sogar in Österreich landen wir dadurch kurz..


Diese Region scheint doch ein wenig abgehangen zu sein. Dann geht es an Bratislava vorbei nach Ungarn.
Unser wunderschöner heutiger Platz mit dem Murmeln des Wassers eines kleinen Donauarms:






Ein kleines Abendbrot.. und Kontaktaufnahme mit daheim


Das rauschende Wasser als Balsam für den heutigen Schlaf..
